TOYOTA Celica Supra

Model-Code

    Celica Supra:
  • MA61 Celica 2.8i Supra, 5M-GE Motor, 5-Gang, 170 PS
  • MA61 Celica 2.8i Supra, 5M-E Motor, 5-Gang oder 4-St-Autom. 140 PS AGV82

    Supra:
  • MA70 Supra 3.0i, 7M-GE Motor, 5-Gang oder 4-St-Autom, Kat. US83
  • MA70 Supra 3.0i Turbo, 7M-GTE Motor, 5-Gang oder 4-St-Autom, Kat. US83
  • MA70 Supra 3.0i Turbo Targa, 7M-GTE Motor, 5-Gang oder 4-St.Autom. US83

Das Werk hatte für die USA schon bei der früheren Celica Baureihe eine Supra Ausführung mit dem damaligen 2.6 Liter 6-Zylinder-Vergasermotor des Crown angeboten.
Als dann die neuere Generation des Celica lanciert wurde, könnten auch die Europäer eine Supraausführung auf Basis des Celica bestellen. Dieser hatte eine deutlich längere Nase als die Celica Versionen mit dem 4-Zylinder.
Der 170 PS Doppelnockenwellenmotor, die gute Ausstattung und der um die 27‘000 Franken liegende Preis sorgten dafür, dass sich viele Celica-Käufer den Aufstieg in die 6-Zylinderklasse erlauben konnten.

Mit der Einführung der speziellen Schweizer Abgasvorschriften AGV82 musste nur für die Schweiz der DOHC Motor dem 140 PS SOHC des Crown weichen. Dafür sorgten nun serienmässige Kotflügelverbreiterungen und üppigere Reifen für ein muskulöses Erscheinungsbild. Der Drehzahlmesser war nun in Form der Drehmomentkurve als Leuchtenband ausgeführt. Die Drehmomentkurve entsprach allerdings der US-Ausführung des MA61 mit 145 PS Doppelnockenwellenmotor und geregeltem Katalysator.

Neu war nun auch eine Automatikausführung lieferbar. Diese profitierte vom bei tieferen Drehzahlen anliegenden maximalen Drehmoment des schwächeren Crown Aggregates.

Mit der neueren Generation fiel der Namenszusatz „Celica“ weg, der Supra wurde nun zum eigenständigen Modell. Nur etwa ein Jahr lang war die Saugerausführung des neuen 3.0i lieferbar. Das Werk schob eine Turbo-Version nach und bot diese erst noch wahlweise als „Targa“-Ausführung an. Der Turbo war bei diesem Modell als „Drehmomentverbesserer“ ausgelegt, der bescheidene Ladedruck von nur ca. 0.4 bar bot Tunern ein breites Betätigungsfeld. Übertrieb es der „Schrauber“ jedoch, merkte die Steuerelektronik dass zu viel Luft in die Zylinder gepresst wurde und stellte die Einspritzung temporär ab.

Wäre dieser Supra 3.0 nicht mit TOYOTA angeschrieben gewesen, hätte man leicht einen US-Muscle Car in ihm erkannt, er war gegenüber dem früheren Celica Supra deutlich gewachsen. Allerdings war auch der Neupreis rund doppelt so hoch und die Käufer rekrutierten sich aus einer kaufkräftigeren Kundengruppe.

Gerade die 2.8 Liter Ausführungen nach der Schweizer Abgasnorm AGV82 dürften bei Markentreffen im Ausland einiges Erstaunen hervorrufen. Diese Ausführungen sind weltweit sehr selten, sie wurden nur in der Schweiz angeboten.

Galerie

TOYOTA AG
Schürmattstrasse · 5745 Safenwil · peter.ernst@toyota.ch