TOYOTA Dyna

Model-Code

  • RU10: 2.0 Benziner, kurzer Radstand, Doppelkabine Pickup oder Fahrgestell, 3.5t, 4-Ganggetriebe
  • RU10: 2.0 Benziner, kurzer Radstand, Kasten mit oder ohne Fenster, 3.5 t, 4-Ganggetriebe
  • RU12: 2.0 Benziner, kurzer Radstand, Frontlenkerkabine, Pickup oder Fahrgestell, 4-Ganggetriebe
  • RU15: 2.0 Benziner, langer Radstand, Doppelkabine, Fahrgestell, 3.5t, 4-Ganggetriebe

  • RU20: 2.0 Benziner, kurzer Radstand, Frontlenkerkabine, Pickup oder Fahrgestell, 3.5t, 5-Ganggetriebe
  • RU30: 2.0 Benziner, langer Radstand, Doppelkabine, Pickup oder Fahrgestell, 3.5t, 5-Ganggetriebe
  • BU20: 3.0 Diesel, kurzer Radstand, Frontlenkerkabine, Pickup oder Fahrgestell, häufig zum Kipper, 2 Stk. zur Sattelzugmaschine umgebaut, 3.5t, 5-Ganggetriebe
  • BU30: 3.0 Diesel, langer Radstand, Frontlenkerkabine, Fahrgestell, 3.5t, 5-Ganggetriebe

  • YU60: 2.0 Benziner, kurzer Radstand, Frontlenkerkabine, Pickup oder Fahrgestell, 3.5t, 5-Ganggetriebe
  • YU80: 2.0 Benziner, langer Radstand, Frontlenkerkabine, Fahrgestell, 3.5t, 5-Ganggetriebe
  • BU60: 3.0 Diesel, kurzer Radstand, Frontlenkerkabine, Pickup oder Fahrgestell, 3.5t, 5-Ganggetriebe
  • BU80: 3.0 Diesel, langer Radstand, Frontlenkerkabine, Fahrgestell, 3.5t, 5-Ganggetriebe

  • YH81: 100 Baureihe, 1.8 Benziner, Frontlenkerkabine, Pickup, 2.65t, 5-Ganggetriebe
  • YH81: 100 Baureihe, 1.8 Benziner, Doppelkabine, Pickup, 2.65t, 5-Ganggetriebe

  • YY61: 150 Baureihe, 2.0 Benziner, Frontlenkerkabine, Pickup oder Fahrgestell, 3.5t, 5-Ganggetriebe
  • LY60: 150 Baureihe, 2.4 Diesel, Frontlenkerkabine, Pickup oder Fahrgestell, 3.5t
  • LY61: 150 Baureihe, 2.8 Diesel, Frontlenkerkabine, Pickup oder Fahrgestell, 3.5t, 5-Ganggetriebe

  • YU81: 200 Baureihe, 2.2 Benziner, Frontlenkerkabine, Fahrgestell, 3.5t, 5-Ganggetriebe

Der ersten Generation der importierten Dyna war die fernöstliche Herkunft noch gut anzusehen. Das Werk hatte dann auch nicht Europa als Zielmarkt vorgesehen, der Schweizer Generalimporteur wollte aber seine neu lancierte Nutzfahrzeugpalette mit Fahrzeugen der 3.5 Tonnenklasse ergänzen.

Nicht immer war das Werk bereit gewisse Dyna-Versionen in die Schweiz zu liefern. Der damalige umtriebige Nutzfahrzeugdirektor der Toyota AG reiste deshalb viele Male nach Japan und überredete die zuständigen Personen beim Hersteller, ein Kontingent für die Schweiz „abzuzweigen“. So waren die z.B. die BU80 für Uganda reserviert und in der Schweiz mussten die rudimentären einfachen Reifen, ohne Profil in der Mitte der Lauffläche an den Neuwagen, ersetzt werden. Diese „Primitivgummis“ wurden dann dorthin exportiert, wo sie auch hingehört hätten, nach Afrika nämlich!

Ausser der Dyna100 Baureihe, die vom Model-Code mit dem „H“ eigentlich auf dem Hiace aufbaut und der 150 Baureihe, die für 3.5 Tonnen Gesamtgewicht konstruiert ist, waren alle übrigen Modelle eigentlich Kleinlastwagen mit einem Garantiegewicht von bis zu 4.5 bis 7.5 Tonnen ab Werk. Dies ist erkennbar an der Hinterachsgarantie die teilweise bereits so hoch ist, wie das Gesamtgewicht.

Die Fahrzeuge wurden für die Schweiz, meist mittels Demontage je eines Blattes der hinteren Blattfedern und einer speziellen Garantie des Herstellers abgelastet, sodass der PW-Führerschein genügte.
Entsprechend dieser Auslegung waren diese Dyna’s für die hohe Nutzlast sehr hart gefedert und verlangten vom Fahrer fast schon eine masochistische Veranlagung. Auf Wunsch konnte deshalb ein Federsitz für den Fahrer nachgerüstet werden. Trotz dieser „knallharten“ Fahrwerksabstimmung, oder gerade deswegen, waren viele Lieferdienste und Kleinhandwerker sehr glücklich mit diesem Fahrzeugtyp.

Selbst beim Überladen um mehrere Tonnen ging die Hinterachse kaum „in die Knie“ und die Strassenkontrollorgane schöpften keinen Verdacht.
Die Hauptabsatzgebiete für diesen Kleinlastwagen waren Afrika, der ferne Osten und Südamerika. Die Konstrukteure gingen deshalb davon aus, dass diese Fahrzeuge sowohl bezüglich des Antriebsstranges als auch des Fahrwerkes einiges werden einstecken müssen.
Der Dyna hat deshalb den Ruf fast unzerstörbar zu sein. Genau solche Fahrzeuge benötigen die Aufkäufer in Togo und Benim in Afrika. Für ihre Begriffe waren Fahrzeuge aus dem Schweizer Markt noch fast neu und so blieben für hiesige Sammler kaum noch bejahrte Exemplare übrig.

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